Drittgrößte Moschee der Welt mit Sicherheitskonzept von KRAISS WILKE & KOLLEGEN

Djamaa El Djazair bzw. Große Moschee von Algier (GMA)

In zentraler Lage in der Bucht von Algier entsteht auf einem 26 ha großen Gebiet die drittgrößte Moschee der Welt. Das Architekturbüro (KSP Jürgen Engel Architekten) spricht von einer „Landmark und Impulsgeber für eine neue Stadtentwicklung in Algier“.

Der Moschee-Komplex vereint sowohl religiöse als auch weltliche Einrichtungen. Die Fertigstellung war zunächst für 2015 geplant, verschiebt sich seitdem aber immer wieder.

Überragt von einem 270 m hohen Minaret mit Museum, Aussichtplattform und Restauration, befindet sich auf dem 275.000 m2 großen Gelände nicht nur der sakrale Bereich mit Gebetssaal und Vorhof für 40.000 Gläubige, sondern auch eine weitläufige Esplanade, ein Kultur- und Konferenzzentrum, eine Bibliothek, eine Koran-Universität für 300 postgraduierte Studenten, eine Tiefgarage für 6.000 Fahrzeuge sowie Gebäude für Technik, Sicherheit, Verwaltung und Personal.

Ein besonderer Faktor bei der Planung ist die Sicherheit

In Anbetracht der Geschichte und der aktuellen Ereignisse wird in Algerien hoher Wert auf die Sicherheit öffentlicher Gebäude gelegt.

In einem Team von über 100 Architekten und Ingenieuren und in Abstimmung mit dem Bauherren (Agence Nationale de Réalisation et de Gestion de la Mosquée de l’Algérie) sowie den zuständigen Sicherheitsbehörden, entwickelten die Sicherheitsberater von KRAISS WILKE & KOLLEGEN für die Moschee ein umfassendes Sicherheitskonzept, das nicht nur die Sicherheitstechnik, sondern auch bauliche Maßnahmen und ein Betriebskonzept für die spätere Sicherheitsorganisation umfasst.

 


 

Beitragsbild: © KSP Jürgen Engel Architekten   (mit freundlicher Genehmigung)

 

 

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