Kraiss & Wilke Security Consult

Mit dem Blick auf das Wesentliche Videoüberwachungsanlagen planen

Mit einer Nutzwertanalyse das Return of Investment belegen

Die Durchführung präventiver Sicher­heits­maßnahmen waren und sind schon immer der Frage ausgesetzt: Was bringt es uns, was kostet es uns. Begriffe wie „Amor­tisation“, „Total Cost of Owner­ship“ oder „Return of Investment“ sind auf den Führungsebenen der Unter­nehmen geläufige Begriffe. Investitions­entscheidungen erfolgen pragmatisch und nutzenorientiert. Sicherheits­verantwortliche müssen auf der einen Seite präventiv handeln und auf der anderen Seite notwendige Investitionen (Anschaffung, Einrichtung und Unterhalt) begründen.

Die Wirtschaft­lichkeit von Sicherheits­maß­nahmen durch eine Kosten-/ Nutzen­analyse zu belegen, war schon immer ein schwieriges Unterfangen, wobei die Schwierigkeit nicht in der Ermittlung der Kosten liegt, sondern in der belastbaren Ermittlung des Nutzwerts. Mit der international praktizierten Methodik der Nutz­wert­analyse können Nutzwert und Investitionen symbiotisch betrach­tet werden und Entscheidungen erheblich erleichtern.

Mit operativen Mehrwerten Investitionen und Nachhaltigkeit untermauern

Videoüberwachung kann - richtig konzeptioniert und geplant - vielfältige operative Mehrwerte generieren. Mit der Videoüberwachung können nicht nur Sicherheitsaufgaben, sondern auch betriebswirtschaftlich nutzbare Funktionen erfüllt werden. Käufer­verhalten, Zählung der Besucher­frequenz und Nachweis der Besucher­ströme, Überwachung von Waren­strömen oder Be- und Entladungs­vorgängen, um nur einige zu nennen, können Geschäfts­prozesse unterstützen und gleichzeitig Überwachungsaufgaben im Sinne des Objektschutzes wahrnehmen.

PSIM oder GMS – Bewährtes mit neuem Buzz-Word?

Es ist gängige Praxis monolithische Sicherheits­architekturen, bestehend aus Videoüberwachung, Zutritts­kontrolle, Gefahren­melde­anlagen bis hin zum Gebäudemanagement, teils in Kombi­nation mit proprietären Schnitt­stellen, in Gesamt­lösungen einzubinden. Dafür erforderliche Gefahren­management­systeme (GMS) als Metaebene zur einheitlichen Anzeige und Bearbeitung von Ereignissen und Alarmen in jeglicher Form, gibt es schon seit Anfang der 90er Jahre. Die Leistungsmerkmale der GMS wurden kontinuierlich weiterentwickelt und entsprechen durchaus den zurzeit beworbenen PSIM-Lösungen (Physical Security Information Management).

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Videoüberwachung darf kein Sicherheits-Placebo sein.
Konzeption und Planung von Videoüberwachungsanlagen werden von strategischen und operativen Schutzzielen bestimmt

Videoüberwachung Perimeter

Die strategischen und die operativen Schutzziele werden in der Regel im Sicherheitskonzept beschrieben und sind das Ergebnis detaillierter Gefahren­analysen und Risiko­bewertungen. Die operativen Sicherheitsziele geben Aufschluss darüber, ob nachfolgende Anforderungen erfüllt werden müssen:

  • Wahrnehmen
  • Detektieren
  • Erkennen
  • Identifizieren

Daraus resultieren Anforderungen an wichtige funktionale Eigenschaften und Komponenten einer Videoüberwachungsanlage wie zum Beispiel:

Für die Bildaufnahme:
  • Kameratechnik (4K, Megapixel, Ultra-HD, H.264, HD-SDI oder HDCVI)
  • Kamerafunktionen (Software-Intelligenz in der Kamera)
  • Lichtempfindlichkeit
  • Trackingfunktion / Schwenken / Neigen / Zoomen
  • Objektiv und Bildausschnitt
  • Beleuchtung Umfeld
  • Standort der Kamera
  • Abstand zum Objekt
  • Abstand Kamera zu Kamera
Für die Bildübertragung:
  • Vom Produktionsnetzt getrenntes Sicherheitsnetzwerk
  • Erforderliche Bildfrequenzen
  • Komprimierung (H.264, H.265)
  • Reale Bandbreitenanforderungen
Für das Videomanagement:
  • Bildspeicherung
  • Bildanalyse z.B. Bewegungserkennung
  • Funktionen wie Schwenken/Neigen/Zoom
  • Kamera- und Monitorsteuerung
  • Schnittstellen zu interaktiven Subsystemen (ZKA, EMA, GMA usw.)
  • Redundanzen
Für die Bildwiedergabe:
  • Art und Anzahl der Bildwiedergabegeräte
  • Anordnung der Wiedergabegeräte
  • Art und Anzahl der Bediengeräte

Konzeption, Auswahl und Bestimmung der einzusetzenden Technik und Software muss nutzenorientiert erfolgen, Nachhaltigkeit sicherstellen und den Prinzipien des „Total Cost of Ownership“ erfolgen. Leistungsangaben in technischen Datenblättern sind mit Vorsicht zu genießen. Leistungen einzelner Komponenten dürfen nur im Gesamtkontext bewertet werden. Ein schwaches Glied in der Kette kann die gesetzten Schutzziele, die erwarteten Eigenschaften, den Nutzen und damit die gesamte Wertschöpfung schmälern.

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