Webbasierte Ausweisverwaltung für die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Die Deutsche Flugsicherung hat mit der Erneuerung der Ausweisverwaltung begonnen. KRAISS SECURITY CONSULT erstellte das Anforderungsprofil und das Lastenheft, nicht nur für die webbasierte Ausweisverwaltung, sondern auch für das neue Zutrittskontrollsystem.
Was mit der Abkündigung der TROVAN-Technologie begann, mündet in einen Quantensprung für die Deutsche Flugsicherung. Die neue, webbasierte Ausweisverwaltung bildet zukünftig die operative Oberfläche der Ausweis- und Rechteverwaltung. Es verfügt über Schnittstellen zu den Zutrittsberechtigungssystemen Bestand und Neu sowie zu den vielen interaktiven Subsystemen wie Zeiterfassung, bargeldloses Zahlungssystem für gastronomische Einrichtungen, SAP-Anwendungen, Position-Logging.
Weitere Einzelheiten (als pdf - Datei)
Drittgrößte Moschee der Welt mit Sicherheitskonzept von KRAISS & WILKE SECURITY CONSULT
In zentraler Lage in der Bucht von Algier entsteht die drittgrößte Moschee der Welt. Der Moscheekomplex vereint sowohl religiöse als auch weltliche Einrichtungen. Überragt von einem 270 m hohen Minaret mit Museum, Aussichtplattform und Restauration, befindet sich auf dem 275.000 m2 großen Gelände nicht nur der sakrale Bereich mit Gebetssaal und Vorhof für 40.000 Gläubige, sondern auch eine weitläufige Esplanade, ein Kultur- und Konferenzzentrum, eine Bibliothek, eine Koran-Universität für 300 postgraduierte Studenten, eine Tiefgarage für 6.000 Fahrzeuge sowie Gebäude für Technik, Sicherheit, Verwaltung und Personal.
Einen besonderen Faktor bei der Planung ist die Sicherheit. In Anbetracht der Geschichte und der aktuellen Ereignisse wird in Algerien hoher Wert auf die Sicherheit öffentlicher Gebäude gelegt. In einem Team von über 100 Architekten und Ingenieuren und in Abstimmung mit dem Bauherren sowie den zuständigen Sicherheitsbehörden, entwickelt KSC für die Moschee ein umfassendes Sicherheitskonzept, das nicht nur die Sicherheitstechnik, sondern auch bauliche Maßnahmen und ein Betriebskonzept für die spätere Sicherheitsorganisation umfasst.
Unterschätztes Risiko Wirtschaftskriminalität (Impulse Dezember 2008)
Etwa die Hälfte der Firmenchefs mittelständischer Industrieunternehmen schützen sich zunehmend vor kriminellen Machenschaften. Die Umfrage der Uni Halle-Wittenberg und Pricewaterhouse Coopers (PwC) bei 1100 Betrieben hat aber auch ergeben, dass 49% im Vorfeld noch nichts tun, um sich und die Firma zu schützen.
Dabei beträgt der Schaden insgesamt rund eine Milliarde Euro pro Jahr. In jedem zehnten betroffenen Betrieb liegt er über einer Million Euro. Das Risiko wird häufig unterschätzt. Dagegen bieten Risikomanagement und klare Regeln Schutz. Knapp 2/3 externen Tätern stehen 39% Täter aus dem eigenen Betrieb gegenüber. Die Insider sind im Durchschnitt 46 Jahre alt, zumeist männlich, und seit 10 Jahren in der Firma. Jeder vierte Täter gehört zum Top-Management.
Dauerthema: Wirtschaftsspionage / Industriespionage
China, Russland und Iran betreiben massiv Wirtschaftsspionage (FAZ vom 10.9.2008)
Andrea Berner, Leiterin des Referats für Geheim- und Sabotageschutz beim Hamburger Verfassungsschutz: Der chinesische Geheimdienst hat nach unseren Erkenntnissen seine Aktivitäten verstärkt. Selbst global tätigen Unternehmen fehle oft ein Sicherheitskonzept. Zwar kümmere man sich um die Sicherheit der Computer, aber schon der Schutz geistigen Eigentums werde nicht so ernst genommen.
Das Sicherheitskonzept einer Firma, sagt Berner, darf nicht nur das Personal betreffen, auch die Technik gehört dazu, die Organisation und rechtliche Fragen. Die Firmen müssten sich festlegen, was ihnen schützenswert erscheint. Schützenswert ist immer das, was der Firma einen Wettbewerbsvorteil sichert. Das muss keineswegs nur ein Produkt sein, sondern auch eine Idee oder eine Dienstleistung.
Wirtschaft befürchtet Rekordschaden (Focus 11.3.08)
Spionage ausländischer Dienste sowie von Konkurrenten kostet die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr bis zu 30 Mrd. Euro – so viel wie noch nie.
Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Wirtschaft (ASW), Berthold Stoppelkamp, kritisierte: Die deutschen Unternehmen sind auf solche Gefährdungen nicht vorbereitet, vor allem der Mittelstand werde immer häufiger Opfer von Spionage ausländischer Dienste oder der Konkurrenz.
Mit einem Spitzel-Heer gehen Chinas Geheimdienste auf die Jagd nach dem wichtigsten Rohstoff von Exportweltmeister Deutschland: Know-how. (Der Spiegel vom 27.8.2007)
Sie klauen so schamlos, so systematisch, so selbstverständlich das geistige Eigentum des Westens, dass dieses Kriegen um jeden Preis längst den Charakter eines Krieges um den höchsten Preis angenommen hat: die Weltmarktführung auch im Hochtechnologie-Bereich.
Kommentar:
Aufgrund vieler Vorfälle stehen China und die ehemaligen Ostblockstaaten im Vordergrund. Doch auch die Dienste befreundeter westlicher Staaten spionieren die deutsche Wirtschaft aus. Der deutsche Bundesnachrichrichtendienst stellte in einer Studie "Verstärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der USA durch Nachrichtendienste" fest: Die USA werden den Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit und Weltmarktanteile "mit aller Entschlossenheit" führen. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Großkonzerne, sondern besonders auch Unternehmen des Mittelstandes, die sich durch Innovation und Alleinstellungsmerkmale auszeichnen.