Kraiss & Wilke Security Consult

Die Ausschreibung von Sicherheitstechnik erfordert einen hohen Detaillierungsgrad

Struktur Lastenheft für IP-basierte Sicherheitssysteme

 

 

Komplexe Sicherheitssysteme zu planen erfordert einen hohen System- und Integrationsaufwand und hoch spezialisiertes Wissen im Bereich der Sicherheitstechnik, der IT-Technik, der Türtechnik (Türengineering), der Elektrotechnik und der Gebäudetechnik

Unsere funktionalen und technischen Beschreibungen werden von einem hohen Detaillierungsgrad geprägt, der weit über den
- in der Planungs- und Ausschreibungsphase üblichen - technischen Erläuterungsbericht hinausgeht. Unsere Sicherheitsplaner planen produkt- und herstellerneutral und verwenden keine herstellerspezifischen Ausschreibungstexte. Im Vordergrund unserer Planung stehen die Sicherheitsanforderungen, die mit einem hohen Detaillierungsgrad geplant und beschrieben werden müssen. Im Rahmen unserer Planung erstellen wir ein Lastenheft (Fachkonzept), das Bestandteil der Ausschreibung wird.

Lastenheft / Fachkonzept (Ausführungsplanung / Ausschreibung)

Gemäß DIN 69901-5 beschreibt das Lastenheft die „vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines Auftrages“. Das Lastenheft beschreibt, was gewollt ist und wofür etwas gemacht werden soll. Gegenüber einem Fachkonzept ist es allerdings um formelle Aspekte, die zu einer Ausschreibung nötig sind, angereichert. Die Adressaten des Lastenhefts sind sowohl der Auftraggeber sowie die möglichen Auftragnehmer. Das Lastenheft wird Gegenstand der Ausschreibung und Grundlage der Angebotsprüfung. Im Rahmen eines Werkvertrages oder Werkliefervertrages wird vom Auftragnehmer im Zuge der Werkplanung dann ein Pflichtenheft erstellt.

Pflichtenheft (Werk- und Montageplanung)

Auf Basis des Lastenheftes beschreibt das Pflichtenheft gemäß DIN 69901-5 das „vom Auftragnehmer erarbeitete Realisierungsvorhaben“. Das Pflichtenheft ist Teil der Werk- und Montageplanung und beschreibt in konkreter Form, wie der Auftragnehmer die Anforderungen des Auftraggebers zu lösen gedenkt. Ähnlich wird es in der VDI-Richtlinie 2519 Blatt 1 beschrieben: Das Pflichtenheft ist die Beschreibung der Realisierung aller Kundenanforderungen, die im Lastenheft gefordert werden. Erst wenn der Auftraggeber das Pflichtenheft akzeptiert bzw. frei gibt, kann die eigentliche Umsetzungsarbeit auf Seiten des Auftragnehmers beginnen. Nach Fertigstellung der Leistung kann eine Leistungsabnahme / Funktionsprüfung auf der Basis des Pflichtenheftes erfolgen.

Projektablauf

- Projektstart
- Analyse
- Konzept / Anforderungen
- Ausschreibung / Vergabe
- Umsetzung / Abnahme

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Informationen - Fakten - Hintergründe
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